Tag 56

Ja, und da ist er jetzt, der letzte Tag der Corontäne. Das fühlt sich schon ein wenig seltsam an. Morgen geht ein neuer Alltag los, der, wie auch schon die Corontäne selbst, gar nicht richtig Alltag werden kann, da er nach vier Wochen schon wieder endet. Bevor nun aber diese acht so seltsamen, spannend-langweiligen, unglaublich intensiven und anstrengenden Wochen endgültig zu Ende gehen, müssen noch zwei Punkte auf unsere Liste der Dinge, die wir in die Post-Corontäne-Phase hinüberretten wollen. So sieht diese Liste jetzt aus:
– Regelmässig ein Wochenende ohne jegliche Verpflichtungen und Termine einplanen. Fix und unantastbar.
– Luc möchte neu nicht nur einen, sondern zwei Tage Homeoffice machen.
– Unsere Freizeitaktivitäten nach Wind und Wetter richten und noch mehr Zeit draussen verbringen.
– Auch in Zukunft ganz spontan mit den Nachbarn auf den Muttertag, das Wetter, seltsame Viren und Musik anstossen – auf Distanz, versteht sich. Zumindest, solange man noch muss.
– Weiterhin für euch schreiben

Auf den letzten Punkt der Liste muss ich an dieser Stelle noch etwas genauer eingehen: Das Familientagebuch aus der Corontäne war für uns eine sehr positive Erfahrung. Einfach so, aus dem Nichts heraus gestartet, wurde daraus ein fester Bestandteil unseres „Alltags“. Und, wie ich mit Freude vernommen habe, haben auch viele von euch die Berichte aus der Villa Hebdifescht fix in ihren Tagesablauf eingebaut. Eure vielen schönen Reaktionen haben uns sehr geholfen, die Wochen voller Merkwürdigkeiten einigermassen unbeschadet zu überstehen. Deshalb, und einfach, weil wir ganz grundsätzlich schlecht sind im Abschliessen, ist dieses Tagebuch hier und heute nicht zu Ende. Es wird aber in einem etwas anderem Rhythmus fortgeführt: Neu erscheinen noch drei Beiträge pro Woche, immer Montags, Donnerstags und Samstags. Wir freuen uns über jeden von euch, der weiterhin mitliest und hin und wieder kommentiert.

Und so bleibt mir an diesem letzten Corontäne-Sonntag nur noch zu berichten, wo wir heute für Unruhe und Chaos gesorgt haben. Wir haben uns auf die Fahrräder gesetzt und sind an den Rhein geradelt. Wie immer, seit wir dieses Tagebuch führen, wollte ich Beweisfotos von unseren Erlebnissen machen. „Kinder, schaut doch einfach mal ein wenig natürlich, nicht so gestellt.“ …äh. So sah das dann aus:

Neben viel Natürlichkeit war für das Minderjährigentrio klar, dass wir in den Rhein springen würden. Nun, sagen wir’s so: Der Temperatursturz von nächster Woche wird uns nicht hart treffen, wir sind dank dem eisigen Rheinbad bereits ziemlich gut vorgekühlt.

Rheine Idylle

So, und damit beenden wir die Corontäne. Zum Abschluss gibt es noch zwei unglaublich gelungene Villa-Hebdifescht-Selfies. Fotogen, diese Truppe. Wirklich. Gleich bei GNTM anmelden.

Macht’s gut. Wir lesen uns morgen.

4 Gedanken zu „Tag 56“

  1. Oh supppperrrr, ich hab schon Angst gehabt, das ich keine Gute Nacht Geschichte mehr bekomme🤪. Ihr macht das sooooooooooo, soooooooo super. Ab morgen dann nur noch 3mal die Woche aber damit kann ich leben.
    Gesunde Grüsse Mandy

    1. Auch ich möchte mich dem anschliessen. Als wir euch letzten Samstag endlich wieder einmal sehen durften, war das Wiedersehen sehr berührend. Und doch waren wir dank dem Corontäne Tagebuch emotional immer irgendwie mit euch verbunden. Das half diese Zeit zu überdauern. Danke euch fünf ganz herzlich dafür. Aya

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